Dienstag, 8. November 2011

Ich hab die Worte nicht.

"Es war fesselnd und gleichzeitig doch so befreiend. plötzlich war alles fern. alles. jede berührung, jedes wort, jeder atemzug. alles war so weit weg. mein atem blieb zusammen mit meinem herzen für einen moment stehen. ich spürte nichts. gar nichts. mein blick war weiß. klar. ich sah alles, jedes gefühl in diesem raum stand wie worte geschrieben auf einem weißen papier. in diesem moment ging und kam so vieles. es war bewegend, der bewegendste moment bisher. du bist weg und in dem augenblick, in dem du mir dieses verdammte Gefühl von Nähe gegeben hast, hast du mir alles genommen. alles, aber vorallem dich. und jetzt ist der raum leer, bis auf die vielen schönen erinnerungen, die tausend gefühle, die schmetterlinge, die noch vor wenigen sekunden bis zum hals in meinem körper flatterten, jetzt wie wild durcheinander fliegen. antworten? finde ich nicht. reden? kann ich nicht. fühlen? nichts ist da. ohne einen einzigen muskel zu bewegen sehe ich dich an, eigentlich durch dich hindurch. du bist leer, eine hülle. Sag mir doch einfach was falsch daran war, oder war es das garnicht? Ich will dich endlich wieder sehen, aber so, so wird das nichts."











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